Freitag, 26. Mai 2017

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Potsdamer U13 wird dritter im Osten

Mit zwei Siegen und einer Niederlage präsentierte sich der Potsdamer Nachwuchs mit einer soliden Leistung.

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Auf dem Bild: Das OSC-Team ...

 

Im Wettkampf um den Ostdeutschen Wasserball Pokal der Altersklasse U13 (Jahrgänge 2004 und jünger) stritten die Mannschaften des Erfurter SSC, der SGW Auerbach/Netzschkau, der SG Neukölln, der Wasserfreunde Spandau 04, des SV Zwickau 04 und des gastgebenden OSC Potsdam um die Siegertrophäe. Die ersten beiden Partien des Turniers dienten zur Qualifikation für die beiden Halbfinalspiele, wobei die Wasserfreunde Spandau 04 sowie der SV Zwickau 04 bereits gesetzt waren.

 

Während sich die SG Neukölln mühelos gegen die SGW Auerbach/Netzschkau mit 14:2 durchsetzen konnte, fanden die Jungen und Mädchen vom OSC Potsdam am Samstagnachmittag in der Schwimmhalle am Brauhausberg schleppender ins Spiel gegen den Erfurter SSC. Schnell geriet das Team von Trainer Gregor Karstedt mit 0:2 in Rückstand, bevor Neuzugang Pierre Roßow mit seinem ersten Tor für den OSC den Anschlusstreffer erzielte. Doch weiterhin lief es in der Defensive nicht wie gewohnt und zwei weitere Gegentreffer mussten hingenommen werden, bevor der OSC durch die Treffer von Bennet Grandke und Lucas Ebert den 3:4 Zwischenstand und den erneuten Anschluss herstellen konnte. Nach der ersten Viertelpause fingen sich die Karstedt-Schützlinge und gingen durch ein Doppelpack von Roßow zum ersten Mal in dieser Partie in Führung. Nach dem Ausgleich der Thüringer gelang Mannschaftskapitänin Anne Rieck die richtige Antwort und der 6:5 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel fand der OSC immer besser in sein Spiel. Mit einem 2:1 Viertelergebnis im dritten Spielabschnitt setzten sich die Havelstädter weiter ab. Zum Ende hin ließen die Hausherren keinen Gegentreffer mehr zu und netzten im Gegenzug noch fünf Mal ein, wodurch der am Ende doch deutliche 13:6 Erfolg und damit die Qualifikation für den Deutschen Pokal Wettbewerb geschafft war.

 

Die Turnierpause diente der Austragung des DWL Spiels von Potsdams Männermannschaft gegen den SSV Esslingen. Sportler der U13 und ihre Eltern feuerten gleichermaßen ihr Bundesligateam an und wohnten dem 13:5 Erfolg ihrer „Helden“ bei.

 

Im Anschluss musste die „Kurzen“ wieder ran und im Halbfinale gegen den SV Zwickau 04 um den Einzug ins Finale antreten. Der sächsische Verein, der sich aus Spielern von Plauen, Leipzig und Zwickau zusammensetzt, war dabei klarer Favorit. Körperlich unterlegen konnte der OSC zwar ein Viertel gegenhalten und mit lediglich zwei Toren Rückstand in die erste Pause gehen, doch schon im zweiten Spielabschnitt zog der SV Zwickau auf 9:3 davon. Nach der Halbzeit gelang auch keine weitere Ergebniskorrektur mehr, so dass sich Potsdams Nachwuchs mit 20:3 einer starken sächsischen Mannschaft geschlagen geben musst. Nach dieser Niederlage war zwar das Finalspiel verpasst, doch im Spiel um Platz drei noch ein ordentliches Abschneiden möglich. Gegner in dieser Partie waren die Wasserfreunde Spandau 04.

 

Hochmotiviert und mit kämpferisch toller Leistung präsentierten sich Potsdams Wasserballknirpse, die ohne ihren krankheitsbedingt fehlenden Mannschaftskapitän Maurice Schmidt auskommen mussten. Von der Tribüne sah er eine ausgeglichen erste Halbzeit, in der sich Nils Findling und Dennis Beck für ihre Mannschaft in die Torschützenliste eintragen lassen konnten und so das Spiel beim Halbzeitstand von 5:5 offen hielten. Eine schwache Phase erwischten die Hausherren dann im dritten Viertel, in dem lediglich Findling per 5 Meter Strafstoß traf, die Hauptstädter allerdings fünf Treffer erzielen konnten. Somit standen die Zeichen vor dem Schlussviertel beim Stand von 10:7 nicht sehr gut. Doch Trainer und Mannschaft gaben noch einmal Alles, um das Spiel noch einmal zu drehen. Konsequenter in der Defensive und abgeklärter im Angriff ließ der OSC lediglich einen Gegentreffer in der Schlussphase zu. Ungünstigerweise kurz nach Anpfiff des vierten Spielabschnitts. „Was die Jungs und Mädels im Schlussviertel gezeigt haben war lobenswert. Eine tolle Moral und der nötige Einsatz in den letzten Minuten hat die Entscheidung gegeben.“ Lobte Trainer Karstedt die Leistung seiner Mannschaft. Durch Potsdams beste Akteurin Anne Rieck (2 Tore), einem Doppelpack von Centerspieler Beck und einem Treffer von Grandke gelang den Potsdamern die 11:12 Führung knapp zwei Minuten vor dem Ende. „Insgesamt bin ich mit der Turnierleistung und auch der Platzierung zufrieden. Sicherlich können wir noch besser spielen, gerade individuell passieren noch zu viele Fehler. Aber die werden wir nun nach und nach im Training aufgearbeitet, so dass wir in der Vorrunde der Ostdeutschen Wasserball Meisterschaft Anfang April eine gute Ausgangssituation für die Endrunde herausarbeiten können.“ zeigte sich Trainer Karstedt zufrieden, der – Dank der zahlreichen Unterstützer – auf eine gelungene Veranstaltung zurückblickte.

 

 

Potsdam: Linus Harms (TW), Nils Findling (5 Tore), Bennet Grandke (3), Dennis Beck (6), Juri Klie, Lukas Bringezu, Nils Wrobel, Jonathan Schwartz (1), Lucas Ebert (2), Wilhelmiene Gobiert, Anne Rieck (7), Pierre Roßow (3), Benedict Becker (1)

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, gk.hw, geschrieben am:15.03.2017

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