Freitag, 26. Mai 2017

News & Aktuelles

OSC schreibt erneut Wasserball-Geschichte

Potsdam mit 17:7-Kantersieg gegen Esslingen / Mittwoch am Brauhausberg im Halbfinale gegen Spandau

Ferdinand Korbel15 - S.Seifert.JPG

Auf dem Bild:Sein drittes Tor ...

Der Jubel war überschwänglich: Nach dem überzeugendem 17:7 (6:3, 2:0, 4:2, 5:2) der Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam gegen den SSV Esslingen im Brauhausberg-Bad am Sonnabend feierten die gut 350 Fans auf den Rängen ihr Team und die Spieler ihr Publikum. Mit diesem Erfolg im zweiten Spiel der Best-of-three-Serie im Viertelfinale vollendete der OSC ein weiteres Kapitel seiner beispiellosen Erfolgsgeschichte.

 

Nach dem Aufstieg ins deutsche Oberhaus 2008 gelang es nun dem Club, sich erstmals ins Halbfinale der Deutschen Wasserball-Liga zu kämpfen; als erstem Verein aus den „neuen“ Bundesländern überhaupt. „Was diese Mannschaft geleistet hat, ist herausragend“, jubelte Potsdams Wasserball-Abteilungsleiter Andreas Ehrl, der vor allem die Arbeit von Trainer Alexander Tchigir hervorhob. „Er hat ein funktionierendes Team geformt, was sich mit jedem Spiel weiterentwickelt hat. Was jetzt noch kommt ist Zugabe. Unter den besten vier Teams Deutschlands sind wir schon.“ Das Ticket für den Europapokal ist bereits  gesichert, nun steht allerdings erst einmal das DWL-Halbfinale an. Bereits am Mittwoch geht es am Brauhausberg weiter. Dort wird 20 Uhr das erste Match der Best-of-five-Serie ausgerechnet gegen den Potsdamer Kooperationspartner Wasserfreunde Spandau 04 angepfiffen. „Wir wollen Spandau solange wie möglich ärgern“, sagt Dennis Strelezkij, der mit vier Treffern gegen Esslingen bester Schütze war und wie beim 19:10-Hinspielsieg erneut zum „Spieler des Tages“ ernannt wurde.

 

„Beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit und Souveränität“, schwärmte der ehemalige Nationalspieler und Europameister von 1989 Andreas Ehrl nach dem Spiel gegen Esslingen. Noch im November mit 9:14 bei den Schwaben unterlegen, wäre der SSV zuletzt chancenlos gewesen. „Seriöse, harte Trainingsarbeit zahlt sich eben aus“, so Ehrl.

 

Wie schon im Hinspiel begannen die Potsdamer mit einem regelrechten Blitzstart. Nach gut zwei Minuten führten die Hausherren durch Reiko Zech, Dennis Strelezkij und Ferdinand Korbel bereits 3:0. Zwar gelang den Gästen der 3:2-Anschluss, doch die passende Antwort ließ nicht lang auf sich warten. Strelezkij und Christian Saggau erhöhten auf 5:2. Hannes Schulz lochte Ende des ereignisreichen Auftaktviertels zum 6:3 ein.

 

Im zweiten Abschnitt stellte der OSC die Vorentscheidung her. Aus einer stabilen Defensive um Keeper Michael Knelangen heraus erhöhten Schulz und Strelezkij auf 8:3, Erik Miers traf kurz nach dem Seitenwechsel zum 9:3. Dem 10:4-Treffer von Reiko Zech folgte das 11:5 von Ferdinand Korbel – ein ganz besonderes Tor. Der 21-jährige Center vollstreckte in Überzahl und erzielte damit das 2000. Tor der Potsdamer Bundesliga-Geschichte. Schulz erhöhte noch auf 12:5, bevor es in die letzte Pause ging.

 

Trotz der hohen Führung ließ der OSC nicht ab und setzte angetrieben vom tollen Publikum immer weiter nach. Korbel und Max Kössler netzten zum 15:5 ein, Kapitän Matteo Dufour belohnte sich für sein fleißiges Spiel mit dem 16:6 und Nationalspieler Strelezkij markierte mit einer spektakulären Einzelaktion den 17:7-Endstand.

 

„Ich bin sehr zufrieden. Das war sehr engagiert und konzentriert gespielt. Etwas stärker hatten wir Esslingen allerdings erwartet“, sagte Coach Tchigir. „Für uns ist die Saison aber noch nicht zu Ende. Jetzt greifen wir natürlich auch die Medaille an.“ Gegen das Championsleague-Team Spandau sei ein Erfolg im Halbfinale unwahrscheinlich, aber kampflos gebe sich der OSC nicht geschlagen. Mit dem größten Bundesliga-Erfolg der Vereinsgeschichte im Rücken gibt es dafür auch keinen Grund.

 

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen, Hatem El Ghannam, Max Kössler (1), Thilo Popp, Erik Miers (1), Dennis Strelezkij (4),  Ferdinand Korbel (3), Christian Saggau (1), Gabriel Satanovsky (1), Matteo Dufour (1), Hannes Schulz (3), Reiko Zech (2)Marc Langer

 

 

 

Deutsche Wasserball-Liga 2016/2017

Viertelfinale Play-offs („best of three“)

 

Sonnabend, den 29. April 2017 (Spiel 1)
16:00 White Sharks Hannover – Waspo 98 Hannover  6:17 (0:4, 2:3, 3:6, 1:4) => Stand der Serie: 0:1 
16:00 SSV Esslingen – OSC Potsdam 10:19  (0:6, 5:4,2:5, 3:4) => Stand der Serie: 0:1 
16:30 SV Bayer 08 Uerdingen – Wasserfreunde Spandau 04  7:16  (3:4, 0:2, 1:5, 3:4) => Stand der Serie: 0:1 
20:00 SG Neukölln – ASC Duisburg 4:20 (0:8, 1:1, 2:5, 1:6) => Stand der Serie: 0:1

 

Sonnabend, den 6. Mai 2017 (Spiel 2)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – SV Bayer 08 Uerdingen 22:1 (6:0, 9:0, 4:1, 3:0) => Endstand: 2:0
16:00 Waspo 98 Hannover – White Sharks Hannover 19:3 (7:2, 5:1, 2:0, 5:0) => Endstand: 2:0
18:00 OSC Potsdam – SSV Esslingen 17:7 (6:3, 2:0, 4:2, 5:2) => Endstand: 2:0
19:00 ASC Duisburg – SG Neukölln 20:9 (5:3, 6:2, 4:2, 5:2) => Endstand: 2:0

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:06.05.2017

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