Dienstag, 21. Nov. 2017

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Pokalknaller im blu

OSC empfängt im Achtelfinale am Samstag die White Sharks Hannover

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Auf dem Bild:Mit vier Treffern ...

Die Auslosung des Achtelfinales um den 46. Deutschen Wasserball-Pokal brachte eine Reihe interessanter Partien. Besondere Brisanz verspricht allerdings das Duell der beiden DWL-A-Gruppen-Vertreter OSC Potsdam und White Sharks Hannover, das am Sonnabend (19 Uhr) im Sport- und Freizeitbad blu zur Austragung gelangt.

 

„Das wird ein absoluter Knaller“, glaubt André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer. „Die Klubs verbindet seit einigen Jahren eine gesunde sportlich faire Rivalität.“ Beide Vereine legen in ihrer Philosophie besonderen Wert auf eine nachhaltige Nachwuchsgewinnung und –entwicklung. In nahezu allen Altersklassen spielen sowohl die White Sharks als auch der OSC in der nationalen Spitze mit. „Zuletzt hatte Hannover die besseren Ergebnisse in der Jugend, wir waren etwas erfolgreicher bei den Männern“, so Laube. „Diese Tendenz im Herrenbereich wollen wir mit einem Sieg im Pokal am Sonnabend unterstreichen.“

 

Der Blick auf die Tabelle der noch jungen DWL-Saison ist nicht sonderlich aussagekräftig. Zwar liegt der OSC aktuell mit 2:4 Punkten (29:37 Tore) auf dem vierten Rang des Klassements, während die „Haie“ (0:6 / 23:44) den achten Platz belegen, jedoch hatten beide Vereine mit einem äußerst schweren Auftaktprogramm zu kämpfen. Hannover musste direkt gegen die drei stärksten Klubs des Vorjahres ran und unterlag Waspo 98 Hannover (10:22), dem ASC Duisburg (9:11) und den Wasserfreunden Spandau 04 (4:11). Potsdam verlor zunächst 1:15 gegen Spandau und 8:15 gegen Waspo, bevor nun die erste „lösbare“ Aufgabe am letzten Sonnabend mit Bravour bewältigt wurde. 20:7 wurde der SSV Esslingen aus dem blu geschossen.

 

„Aber nicht nur wir haben in der letzten Partie gut gespielt, auch die Sharks haben sich mit 4:11 bei Spandau sehr gut verkauft“, warnt OSC-Trainer Alexander Tchigir. „Die Defensivleistung wurde von allen Beteiligten sehr gelobt.“ Gerade das Torhüter-Team der Hannoveraner Kevin Götz und Dominik Schimanski sei nicht so leicht zu überwinden. Offensiv zeichnete sich bislang vor allem der quirlige Centerspieler Felix Struß auf Hannoveraner Seite aus. Mit zehn Treffern in den ersten drei Spielen führt er die A-Gruppen-Torschützenliste an und wusste auch mit drei Buden gegen Spandau zu gefallen.

 

„Wir müssen an unsere Leistung von letzter Woche anknüpfen“, sagt Potsdams Mannschaftskapitän Hannes Schulz. „Mit unseren Zuschauern im Rücken wollen wir wieder mit einer guten Verteidigung und schnellem Umschaltspiel die Begegnung für uns entscheiden. Gegen Esslingen haben wir über die komplette Spielzeit als Mannschaft agiert. Das hat richtig Spaß gemacht.“

 

Auswirkungen könnte der Ausgang des K.O.-Matches im Pokal auch auf die folgenden Aufgaben haben. Gewinnt der OSC und zieht ins Viertelfinale ein, dürfte das auch Auftrieb für die folgenden drei wichtigen Partien haben. Am 18./19. November gastiert der OSC im Rahmen eines Doppelspieltages beim SV Bayer Uerdingen und den ASC Duisburg, am Donnerstag (23.11.) kommt es im blu zum Lokalderby gegen die SG Neukölln. „Wir wollen Selbstvertrauen tanken und mit Schwung in die nächsten Partien gehen“, so Tchigir. 

 

 

 

 

Spielplan DWL PRO A OSC Potsdam

14.10.2018 19:00 OSC Potsdam WF Spandau 04 1:15
28.10.2017 18:00 Waspo 98 Hannover OSC Potsdam 15:8
04.11.2017 19:00 OSC Potsdam SSV Esslingen 20:7
18.11.2017 16:00 SV Bayer Uerdingen OSC Potsdam  
19.11.2017 13:00 ASC Duisburg OSC Potsdam  
23.11.2017 20:00 OSC Potsdam SG Neukölln  
02.12.2017 18:00 WF Spandau 04 OSC Potsdam  
17.12.2017 18:00 White Sharks Hannover OSC Potsdam  
20.01.2017 19:00 OSC Potsdam SG Neukölln  
03.02.2018 19:00 OSC Potsdam White Sharks Hannover  
17.02.2018 18:00 SG Neukölln OSC Potsdam  
10.03.2018 15:30 SSV Esslingen OSC Potsdam  
17.03.2018 19:00 OSC Potsdam SV Bayer Uerdingen  
18.03.2018 12:00 OSC Potsdam ASV Duisburg  

 

Der OSC wird voraussichtlich wie folgt spielen:

1 Kolesko, Dragan 1997
2 Sturz, Maximilian 1995
3 Kössler, Max 1996
4 Popp, Thilo 1998
5 Miers, Erik 1983
6 Tadin, Tomi 1997
7 Cerniar, Deni 1992
8 Saggau, Christian 1991
9 Korbel, Ferdinand 1996
10 Dufour, Matteo 1991
11 Schulz, Hannes 1990
12 Zech, Reiko 1995
13 Langer, Marc 1991
  Korbel, Florenz 1999
  Ulrich, Lu Meo 2000

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:09.11.2017

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