Dienstag, 12. Dez. 2017

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Potsdamer U13 schließt die Saison mit bester Mannschaftsleistung und Platz vier ab.

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Auf dem Bild:Von der Anstrengu ...

Für die Jungen und Mädchen der Wasserballabteilung vom OSC Potsdam galt es bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Außerhalb der Favoriten um den Gastgeber vom SSV Esslingen, dem SV Zwickau von 1904 und den White Sharks Hannover, mussten sich die Schützlinge von Trainer Gregor Karstedt gegen Krefeld und den Wasserfreunden Spandau 04 bewähren. Am Ende konnte mit Platz vier die Jahresbestleistung gezeigt und sich damit, im Vergleich zu den Regionalmeisterschaften der Landesgruppe Ost im Sommer, verbessert werden.

 

Los ging es bereits am Freitagnachmittag. Nach Problemloser Anreise stand der Ostdeutsche Meister, der SV Zwickau, als erster Gegner auf dem Plan. Die Sachsen zeigten sich frisch und von der Anreise unbeeinträchtigt und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Das Potsdamer Team streckte sich und kämpfte sich durch je einen Treffer von Nils Findling und Dennis Beck auf 3:2 heran, jedoch konterten die Zwickauer kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes geschickt und erhöhten auf 4:2. Im zweiten Spielabschnitt verloren die Havelstädter immer mehr an Sicherheit im Spielaufbau und somit das zweite Viertel mit 5:1 zum 9:3 Halbzeitstand. Zwickau verwaltete die Führung und gewann sicher die Eröffnungspartie dieser Endrunde mit 20:7.

 

Eines der beiden, für die Potsdamer wichtigen, Spiele war das Match gegen den SV Krefeld 72 am Samstagvormittag. Dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten, sah man den torlosen ersten fünf Spielminuten an. Nach kurzeitigem Rückstand gut zwei Minuten vor Viertelpause gelang im direkten Gegenzug der 1:1 Ausgleich. Aus der ersten Pause kamen die Potsdamer konzentrierter heraus und entschieden das zweite Viertel durch eine gute Defensive und mehr Entschlossenheit im Abschluss, durch die Treffer von Beck und einem Doppelpack von Findling, mit 3:0 für sich. Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel noch einmal an Fahrt auf und es wurde zu einem richtig Spannenden Match. Nachdem zwei Tore für Krefeld verkraftet werden mussten, platzte bei Mannschaftskapitän Maurice Schmidt der Knoten und er legte innerhalb von zwei Minuten einen lupenreinen Hattrick für sein Team hin - 7:3 war der Spielstand kurz vor Ende des dritten Viertels. Krefeld kam dann noch einmal zum Torerfolg, bevor es mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die letzten sieben Spielminuten ging. Hier merkte man die gute Moral bei den Spielern vom Rhein. Sie kämpften verbissen und erzielten sogar den 7:6 Anschlusstreffer gut eine Minute vor Spielende. Richtig eng wurde es zwar noch einmal, als Kapitän Schmidt eine Zeitstrafe erhielt, doch die Mannschaftliche Geschlossenheit des OSC vereitelte den Ausgleich und sicherte somit die ersten Punkte in diesem Turnier.

 

Das zweite Spiel am Samstag ging gegen den Topfavoriten SSV Esslingen. Der Süddeutsche Meister präsentierte sich in Bestform und war durch die Bank weg physisch besser aufgestellt. Gegen die Durchsetzungskraft der drei Linkshänder im Esslinger Team gab es kein Gegenmittel. Der spätere Deutsche Meister siegte problemlos und sicher mit 22:5 gegen das Team vom OSC.

 

Sonntagvormittag war mit den White Sharks aus Hannover die nächste Topmannschaft der Gegner des OSC Potsdam. Hochmotiviert und mit der kämpferisch besten Turnierleistung der Mädchen und Jungen von der Havel gingen die Karstedt-Schützlinge in diese Partie. Eine tolle Defensivarbeit und erneut mannschaftliche Geschlossenheit hielten den Ausgang dieses Spiels um die Bronzemedaille (wie sich später herausstellen sollte) lange Zeit offen. Einziges Manko im Potsdamer Spiel war die Abschlussschwäche. Zu viele Chancen blieben ungenutzt. Vor Allem die häufigen Überzahlsituationen wurden nicht in Tore umgemünzt. Gerade mal 4 von 20 Hinausstellungen bei den Niedersachsen führten zum Torerfolg der Potsdamer - zu wenig. Durch diese Abschlussschwäche konnten sich der Norddeutsche Meister immer mehr absetzen und gewann am Ende mit 13:6 etwas zu deutlich.

 

Mit dem wohl wichtigsten Spiel dieser Endrunde erwartete die Potsdamer Mannschaft der Lokalkontrahent von den Wasserfreunden Spandau 04. Der Vizemeister der Ostdeutschen Meisterschaften aus Berlin, gegen den die Potsdamer bei der Zwischenrunde im Oktober schon einmal ganz knapp gewinnen konnten, hatte im bisherigen Turnierverlauf ebenfalls ein Sieg auf seinem Konto. Dadurch entwickelte sich diese Partie zum „Endspiel um Platz vier“. Trotz der bitteren Niederlage gegen die Hannoveraner traten die Recken vom OSC hochmotiviert und voller Kampfgeist diese Partie an. Regelrecht überrollt wurden die Berliner gleich von Beginn an. Je ein Doppelpack von Kapitän Schmidt und Beck sorgten für die Potsdamer Führung, wobei vor Allem die konzentriert arbeitende Defensive um Centerverteidiger Benedict Becker und Pierre Roßow den Grundstein legten. Ihre hervorragende Turnierleistung krönte Anne Rieck – einziges Mädchen im Potsdamer Team – mit dem Treffer zum  5:0 kurz vor Ende des ersten Viertels. Ein Tor im Startviertel erzielten die Spandauer in Überzahl dann doch noch, doch das trübte den Gesamteindruck des OSC Potsdam als deutlich besseres Team in diesem Match nicht. Etwas schwieriger lief es dann im zweiten Spielabschnitt, da sich Spandau steigerte und konzentrierter verteidigte. Lediglich ein Tor für beide Teams gab es zu sehen, so dass beim Stand von 6:2 die Seiten gewechselt wurden. Durch die moderate Führung konnten die Potsdamer die zweite Halbzeit etwas ruhiger angehen und Kräfte sparen. Auf die Fehler des Gegners lauernd gelang es Schmidt mit drei Kontern im vorletzten Spielviertel die Führung zu verwalten, wobei den Wasserfreunden mit vier Treffern eine leichte Korrektur des Zwischenstandes gelang – 9:6 hieß es vor dem Schlussviertel. Die immer wieder gut harmonierende Defensive des OSC zog den Spandauern allmählich den Nerv und sorgte dafür, dass die beiden Führungsspieler des Berliner Teams aus dem Spiel genommen wurden. Das machte sich auch deutlich in der Spielstärke des Kontrahenten bemerkbar. Ungefährdet konnten die Potsdamer noch drei Tore durch Findling (2) und Beck erzielen und mit 12:6 Rang vier im Deutschen Wettbewerb festmachen.

 

„Wie sehr sich die Mannschaft in den letzten Wochen steigern konnte ist bemerkenswert. Wir mussten uns lediglich den Top Teams der Bundesrepublik geschlagen geben und konnten zeigen, dass wir uns gegen gleichstarke Teams durchsetzen können. Leider blieb die ganz große Überraschung aus, aber so haben wir für die kommende Saison ein Ziel.“ So zeigte sich Trainer Karstedt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und stolz.

 

 

Für den OSC Potsdam spielten:

Linus Harms (TW), Nils Findling (6 Tore), Bennet Grandke, Dennis Beck (13), Maurice Schmidt (12), Lukas Bringezu, Nils Wrobel, Jonathan Schwartz, Lucas Ebert, Moritz Barth, Anne Rieck (5), Pierre Roßow, Benedict Becker (1), Trainer: Gregor Karstedt

 

 

Ergebnisse und Tabelle:

SV Zwickau von 1904                     : OSC Potsdam                                 20:7
SSV Esslingen                                   : SV Krefeld 1972                          23:3
White Sharks Hannover               : Wfr. Spandau 04                              17:7
OSC Potsdam                                   : SV Krefeld 1972                          7:6
SSV Esslingen                                   : White Sharks Hannover             20:9
SV Zwickau von 1904                     : Wfr. Spandau 04                           21:3
SSV Esslingen                                   : OSC Potsdam                           22:5
White Sharks Hannover               : SV Zwickau von 1904                     9:14
Wfr. Spandau 04                             : SV Krefeld 1972                          12:7
SSV Esslingen                                   : Wfr. Spandau 04                       32:4
White Sharks Hannover              : OSC Potsdam                                 13:6
SV Zwickau von 1904                     : SV Krefeld 1972                           13:6
OSC Potsdam                                   : Wfr. Spandau 04                        12:6
White Sharks Hannover               : SV Krefeld 1972                             17:8
SSV Esslingen                                   : SV Zwickau von 1904               15:5 

 

Platz      Team                                                   S U N     Tore      TD  Pkt.
1             SSV Esslingen                                   5 0 0       112:26   86  10
2             SV Zwickau von 1904                        4 0 1       73:40     33   8
3             White Sharks Hannover                     3 0 2       65:55     10   6
4             OSC Potsdam                                    2 0 3       37:67     -30  4
5             Wfr. Spandau 04                                1 0 4       32:89     -57  2
6             SV Krefeld 1972                                 0 0 5       30:72     -42  0

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, gk.hw, geschrieben am:30.11.2017

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