Montag, 18. Juni 2018

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Gelungene Vorstellung bei der Neuauflage des traditionellen Bären Cup in Berlin

U12 verpasst knapp Platz 2 Aufgrund des Torverhältnisses und U14 Team mit Turniersieg in einer kompakten Veranstaltung.

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Auf dem Bild:"Zufriedene ...

Nach zwei Jahren Pause gelang es dem Berliner Schwimm Verband das beliebte und traditionsreiche Nachwuchswasserballturnier – Den Bären Cup – wieder aufleben zu lassen. Erstmalig traten die Potsdamer Athleten der Jahrgänge 2004/2005 sowie 2006/2007 als Landesauswahl Brandenburg an. Auf zwei Spielfeldern gab es besonders bei den Größeren spannende Matches zu sehen.

 

Neben den Brandenburgern spielten die U14 Teams aus Magdeburg, Georgsmarienhütte, Erfurt sowie den Berliner Vertretern von der SG Neukölln und den Wasserfreunden Spandau 04 am ersten Turniertag zunächst in zwei Vorrundenstaffeln zu je drei Mannschaften. Hier hatten die Märker neben Turnierfavorit und Lokalrivalen Spandau auch die Wasserballer aus Sachsen-Anhalt in ihrer Gruppe. Gleich in der ersten Begegnung traf die von Trainer André Laube gecoachte Mannschaft auf die Wfr. Spandau. Hier setzten sich die Athleten aus Brandenburg, von denen einige die Elite Schule des Sports in Potsdam besuchen und gleich sieben der neun erzielten Tore beisteuerten, durch. Insgesamt sehr defensivstark siegte die Brandenburgauswahl 5:9 (0:3,3:3,1:2,1:1) in dieser wichtigen Partie. Wesentlich torreicher ging es danach gegen die WU Magdeburg zu. Hier konnten sich alle Feldspieler gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen und gemeinschaftlich zum 29:1 (7:1,5:0,6:0,11:0) Sieg beitragen.

 

Als Gruppensieger spielte Brandenburg am zweiten Turniertag das Halbfinale gegen den Zweitplatzierten aus der anderen Gruppe - Dieser war SV Georgsmarienhütte. Der Niedersächsische Vertreter hatte in den vergangen Jahren immer wieder starke Teams hervorgebracht und entsprechend eingestellt schickte Trainer Laube seine Mannen ins Wasser. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle spielte das Team vom LSV Brandenburg stark und legte gleich in der ersten Halbzeit eine 9:2 Führung hin. Diese wurde nach dem Seitenwechsel „nur noch“ verwaltet, sodass am Ende ein 13:6 (3:0,6:2,2:3,2:1) Sieg an der Anzeige stand. Somit erreichten die Brandenburger das Finale. Hier wartete, so wie es sich im Turnierverlauf schon andeutete, erneut die Wasserfreunde Spandau. „Mehrmals gegen einander spielen ist immer etwas Schwieriges. Gerade gegen gleichwertige Gegner. Da kann alles passieren“ schätzte der Trainer die Situation ein. Doch die Havelstädter legten vor -  erneut mit einer starken Anfangsphase. Die Berliner hielten ab der Halbzeit dann mehr gegen, doch konnten Sie den Vorsprung der Brandenburger nicht mehr aufholen. So endete das Finale 6:10 (1:3,0:2,2:3,3:2) zu Gunsten der Athleten vom LSV Brandenburg. Besonders Dennis Beck zeichnete sich mit fünf Toren im Finalspiel aus. Der Sportschüler aus Potsdam sicherte sich damit auch die Ehrung zum Besten Turnierspieler. „Wir haben aber nicht gewonnen, weil wir den besten Spieler hatten. Das war eine Mannschaftsleistung, bei der besonders defensiv Alle gute Arbeit geleistet haben.“ So Laube nach der Siegerehrung.

 

Bei den jüngeren Wasserballern der Altersklasse U12 gab es insgesamt fünf Teams, die im Modus Jeder gegen Jeden um Platz eins antraten. Auch hier gingen die Potsdamer Athleten als Brandenburgauswahl an den Start. Ebenfalls ersatzgeschwächt ging es gegen die Teams aus Berlin (Schöneberg, Neukölln, Spandau) und dem Thüringer Vertreter aus Erfurt.

 

Die erste Begegnung für Team Brandburg war das Spiel gegen Neukölln. Sichtlich schwer taten sich die Jungs von Trainer Gregor Karstedt in den Anfangsminuten. Nach dem Seitenwechsel zur Pause wurde Brandenburg dann sicherer und erkämpfte ein 12:12 (0:1,3:5,7:3,2:3) Unentschieden. In den beiden folgenden Begegnungen siegte der LSV sicher 19:1 (3:0,5:0,7:1,4:0) gegen die SG Schöneberg und 15:2 (3:2,3:0,3:0,6:0) gegen den Erfurter SSC. Im letzten Spiel ging es wie schon bei der U14 gegen die Wasserfreunde Spandau 04. Und ebenso ging es um Platz eins im Turnier. Denn mit einem Sieg stünden die Karstedt-Schützlinge auf dem Siegertreppchen, ein Unentschieden oder eine Niederlage bedeutete den Vergleich der Torverhältnisse. Zunächst sah es so aus, als würden die Brandenburger den Berlinern ihrer Favoritenrolle streitig machen. Zwar erzielte Spandau immer den Führungstreffer, doch die Jungs aus der Mark kämpften sich tapfer zurück. So stand es zur Halbzeit lediglich 4:3 für die Hauptstädter. Nach der Halbzeitpause gab es dann zunehmend konditionelle Nöte bei den Brandenburger Spielern. Viele Fehler im Spielaufbau sorgten für leichte Konterchancen für die Hausherren – Die sie zu nutzen wussten. Mit 10:2 Toren ging die zweite Halbzeit, und damit das „Final“ mit 15:5 Toren verloren. Durch diese Niederlage wurden die Torverhältnisse der Brandenburger und Neuköllner  verglichen. Hier erzielten die Berliner im gesamten Turnier 6 Tore mehr und belegten damit Platz zwei. Die Brandenburger landeten somit auf dem dritten Rang. „Sicherlich fehlten drei Führungsspieler und konditionell müssen wir mehr im Training arbeiten, doch insgesamt bin ich zufrieden. Es mussten Alle ran und eine Steigerung von Spiel zu Spiel war deutlich erkennbar. Dass es am Ende gegen Spandau, die in diesem Jahr wieder einen Top-Kader haben, nicht reichen würde, war abzusehen. Aber wir wissen wieder mehr und für die Kids war es ein tolles Turnier.“ So zeigte sich der Trainer zufrieden mit der Platzierung seiner Jungs.

 

Platz 1 (U14), Platz 3 (U12), Bester Spieler U14, Fairste Mannschaft U14 und Fairste Mannschaft U12 – Das ist die Ausbeute der Brandenburger Athleten beim Berliner Bären Cup. Ein sehr ordentliches Ergebnis und Zeugnis für die tolle Nachwuchsarbeit Brandenburgs im Wasserball.

 

 

U14 TEAM BRB:

Linus Harms (TW), Bennet Grandke (4), Dennis Beck (18), Maurice Schmidt (12), Lukas Bringezu (3), Nils Wrobel (6), Jonathan Schwartz (5), Lucas Ebert (2), Anne Rieck (6), Pierre Roßow (5)

Trainer: André Laube

 

U12 TEAM BRB:

Ole Ludwig (TW), Moritz Barth (20), Jonas Große (8), Joost Andrees, Moritz Pollack, Michael Vorogushyn, Paul Könnicke (13), Constantin Schwarzer (10), Maurice Lehmann

Trainer: Gregor Karstedt

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, gk.hw, geschrieben am:27.02.2018

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