Sonntag, 25. Aug. 2019

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Bundesliga-Wasserballer wollen die Medaille

OSC hat am Wochenende in Duisburg zwei Matchbälle zu DWL-Bronze

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Noch einmal zusammenhalten: De ...

Davon, dass sich die Favoritenrolle gedreht hat, will Wasserball-Bundesliga-Trainer Alexander Tchigir nichts wissen. Trotz des deutlichen 9:3-Auftakterfolges seines OSC Potsdam gegen den ASC Duisburg in der „Best-of-three“-Serie um Bronze in der Deutschen Wasserball-Liga übt sich der Coach weiterhin in Bescheidenheit: „Wir haben sehr ordentlich gespielt, aber der Erfolg zu Hause war eben nur ein kleiner Schritt. Natürlich wollen wir Bronze, aber es wird verdammt schwer.“

 

Am Sonnabend (19 Uhr) steht im Duisburger Vereinsfreibad das zweite Spiel des Duells an. Kommt es dann zu einem Sieg der Hausherren ginge es tags darauf, 15 Uhr, ins entscheidende Match. Ganz sicher will sich das Team von der Ruhr für sein Auftreten im Potsdamer Sportbad blu revanchieren. Lediglich drei Treffer gelangen der sonst so wurfgewaltigen Truppe von Coach Arno Troost, der nach über zehn Jahren im Traineramt bei Duisburg die Pfeife an den Nagel hängen wird. Sein Nachfolger steht bereits fest und wird nun wohl auch letztmalig am Wochenende für den Amateur ins Wasser steigen, um dem OSC die Medaillensuppe doch noch zu versalzen. Der bullige Linksaußen Paul Schüler prägte in seinen 15 Jahren nicht nur das Bild des ASC, sondern mit fast 150 Länderspielen auch das der deutschen Nationalmannschaft. Fast selbstverständlich gehört der 32-Jährige mit bislang 46 Treffern wieder zu den besten Schützen seines Clubs und der Liga. Im Spiel am Sonnabend gelang es aber dem Defensiv-Bollwerk des OSC, den Kanonier ohne Treffer die Heimreise antreten zu lassen.

 

„Die Duisburger werden natürlich mit gehöriger Wut und hochemotional in das Spiel gehen“, weiß André Laube, sportlicher Leiter der OSS-Wasserballer. „Ganz sicher will Amateur seinem Trainer und seinem Kapitän den bestmöglichen Abschluss bescheren. Entscheidend wird sein, dass wir uns von der Atmosphäre nicht ablenken lassen.“ Erneut erwartet Coach Tchigir von seiner Truppe vor allem defensiv eine absolute Höchstleistung. „Wir wollen jetzt noch einmal abliefern, und dann haben wir die Medaille“, so Tchigir. „Wir müssen mit der gleichen Disziplin und Bereitschaft in der Verteidigung arbeiten. Dann kann es reichen.“ Wenn es nach Tchigir und seinen Mannen geht, soll der Coup natürlich direkt im ersten Anlauf am Samstag gelingen. „Wir sind gut trainiert. Sollten wir am Sonntag noch einmal ranmüssen, dann kann die Entscheidung auch über die Kondition fallen.“ Voraussichtlich in Bestbesetzung wird der OSC antreten können. Selbst Centerverteidiger Lu Meo Ulrich, der im ersten Spiel lediglich als moralische Unterstützung auf der Bank war, wird wohl nach seiner Knieverletzung aus dem Schulsportunterricht wieder spielen können. „Diesbezüglich hat unsere  medizinische Abteilung mit Dr. Lars Götz und Physio Matthias Dietze wieder unglaubliches geleistet“, so Laube. „Dass nach der langen Saison alle Athleten noch fit an Bord sind, ist vor allem deren Verdienst.“

 

Natürlich wird der OSC bereits am Freitag die Reise ins Ruhrgebiet antreten, um bestvorbereitet ins Wasser zu steigen. „Wir bemühen uns, alles genauso wie im letzten Jahr zu machen; mit dem Unterschied, dass wir diesmal direkt am Sonnabend Bronze holen wollen“, sagt Tchigir augenzwinkernd. In der vergangenen Saison siegte der OSC zunächst 15:9 daheim, unterlag dann aber im zweiten Spiel in Duisburg 16:18 nach Fünf-Meter-Werfen. In einem Kraftakt konnte am Sonntag beim 11:8 schließlich die erste Medaille der Vereinsgeschichte im Herrenbereich erkämpft werden.

 

 

Deutsche Wasserball-Liga 2018/2019

Serie um Bronze („best of five“)

 

Samstag, den 25. Mai 2019 (Spiel 1)
19:00 OSC Potsdam – ASC Duisburg 9:3 (2:0, 3:0, 2:3, 2:0)


Samstag, den 1. Juni 2019 (Spiel 2)
19:00 ASC Duisburg – OSC Potsdam
 

Sonntag, den 2. Juni 2019 (Spiel 3 – wenn nötig)
15:00 ASC Duisburg – OSC Potsdam

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:30.05.2019

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