Montag, 23. Sep. 2019

News & Aktuelles

U12 Team erreicht Platz fünf im Deutschen Pokal

Mit zwei Siegen und einer Niederlage überzeugt Potsdams Jüngste nicht vollends.

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Potsdamer U12 Team auf Platz ...

In Nürnberg wurde in diesem Jahr die Endrunde um den Deutschen Pokal ausgetragen. Erstmals wurde ein „klassisches“ Final 8 als Spielmodus gewählt. Das bedeutet, dass alle Spiele Entscheidungsspiele waren - mit bekannten Viertelfinale, Halbfinale und den Platzierungsmatches. Hier verlor Potsdam das Viertelfinalspiel gegen Rote Erde Hamm und war somit nicht mehr im Rennen um die Medaillenränge. Doch mit zwei souveränen Siegen in den weiteren Partien sicherten sich die Potsdamer Athleten Platz Fünf und damit das bestmögliche Ergebnis für den Turnierverlauf.

 

Für die Potsdamer, welche in ihrer Vorrunde durch eine knappe 6:7 Niederlage gegen die White Sharks aus Hannover Platz zwei belegten, ging es Samstagmittag gegen den Sieger der Vorrundenstaffel 3 Rote Erde Hamm. Die Westdeutschen waren auf zwei Schlüsselpositionen bärenstark besetzt. Zum Einen warf ihr Center in der Vorrunde die meisten Tore und zum Anderen stand zwischen den Pfosten der beste Torhüter des Turniers. Die Nervosität war den Potsdamern deutlich anzumerken, denn ein Fehlpass nach gewonnenem Anschwimmen sorgte unmittelbar zum Spielstart für den 0:1 Rückstand. Nach einem weiteren Gegentreffer und drei missglückten Großchancen schaffte Potsdams Center Constantin Schwarzer das erste Tor für den OSC. In der Defensive lief aber noch immer nicht alles glatt. Vor der ersten Pause erhöhte Hamm auf 1:3. Auch zu Beginn des zweiten Viertels lief es nicht Rund für die Potsdamer - erneut Hamm’s Center mit dem 1:4. Doch Potsdam gab nicht auf und kämpfte beherzt. Leider wurde der Kampfgeist nicht belohnt und ein Strafwurf, der von OSC Kapitän Jonas Große ausgeführt wurde, prallte aus dem Winkel auf die Torlinie und konnte nicht in ein Tor umgemünzt werden. Nach drei torlosen Minuten war es Paul Könnicke, der für seinen Verein auf 2:4 verkürzte. Hamm blieb konzentriert und antwortete entsprechen – 2:5. Nach dem Seitenwechsel war der OSC dann die dominierende Mannschaft. Viele Chancen wurden erarbeitet doch scheiterten entweder an dem starken Keeper von Hamm, oder am Gehäuse. Drei Lattenkracher von Große und einmal Innenpfosten von Könnicke wurden nicht belohnt. So blieb das dritte Viertel torlos. Zu Beginn des Schlussviertels schien der Knoten beim OSC geplatzt. Erst Könnicke und dann Große verkürzten binnen anderthalb Minuten auf 4:5. Eine Unkonzentriertheit in der Potsdamer Verteidigung wusste Hamm clever zu nutzen und erhöhte auf 4:6. Beide Teams kämpften eindrucksvoll und 20 Sekunden vor Abpfiff erzielte Große den erneuten Anschluss. Doch für den OSC reichte die restliche Spielzeit nicht mehr zum Ausgleich aus. So waren trotz großem Kampf die Medaillenträume gegen den späteren Vize-Pokalsieger Hamm für die U12 Recken des OSC früh geplatzt.

 

Rein rechnerisch war nach dem verlorenen Viertelfinale nur noch Platz fünf für den OSC möglich. Nächster Gegner am Samstagabend war das Team der HSG TH Leipzig. Diese hatten ihr Viertelfinale im Fünf-Meter-Werfen gegen die SG Neukölln verloren. Die Havelstädter hatten gegen die Sachsen jedoch keine Schwierigkeiten und siegten ungefährdet mit 16:4 (6:0,6:1,3:1,1:2) Toren. Am Sonntag waren dann die vier Platzierungsspiele. Für den OSC ging es um Platz fünf gegen die Gastgeber des 1.FCN Schwimmen. Auch gegen die Süddeutschen hatte der OSC nur mäßig Mühe, zu Toren zu kommen. Ein Hattrick von OSC Kapitän Große und ein Treffer von Schwarzer führten zum 1:4 Spielstand zur ersten Pause. Ein 0:3 Anschlussviertel machte vor der Halbzeitpause die Vorentscheidung zu Gunsten des OSC perfekt. Im weiteren Spielverlauf verwaltete Potsdam die Führung und siegte am Ende mit 7:13 (3:2,3:4).

 

„Insgesamt dürfen wir zufrieden in die Sommerpause gehen. Klar ist es auf dem Papier erklärbar, gegen den Turnierzweiten im Viertelfinale zu scheitern. Doch wenn wir uns alle Ergebnisse ansehen, so wäre doch insgesamt eine bessere Platzierung drin gewesen. Dennoch war es für die Kids eine tolle Erfahrung und wir konnten uns von Spiel zu Spiel steigern.“ So zeigte sich Trainer Karstedt recht zufrieden.

 

Für den OSC spielten:

Maurice Lehmann (TW), Oliver Tom-Bendix Rygol, Jonas Große (11 Tore), Bruno Bartkowiak, Leni Harms, Noah Zelmer (1), Robert Bossin (1), Paul Könnicke (9), Constantin Schwarzer (10), Michael Vorogushyn (1), Leander Giuchas (1), Tom-Luca Reisewitz

 

 

Viertelfinale

1. White Sharks Hannover : 1.FCN Schwimmen 16:1

2. SV Weiden 1921 : Wfr. Spandau 04 11:13

3. OSC Potsdam : Rote Erde/SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm 5:6

4. HSG TH Leipzig : SG Neukölln Berlin 21:22 n.5m

 

Halbfinale Platz 5-8

1. 1.FCN Schwimmen : SV Weiden 1921 7:4

2. OSC Potsdam : HSG TH Leipzig 16:4

 

Halbfinale Platz 1-4

1. White Sharks Hannover : Wfr. Spandau 04 6:3

2. Rote Erde/SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm : SG Neukölln Berlin 9:6

 

 

Spiel um Platz 7

SV Weiden 1921 : HSG TH Leipzig 10:9 n.5m

 

Spiel um Platz 5

1.FCN Schwimmen : OSC Potsdam 7:13

 

Spiel um Platz 3

Wfr. Spandau 04 : SG Neukölln Berlin 5:7 n.5m

 

Finale

White Sharks Hannover : Rote Erde/SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm 16:1

 

 

 

Endstand

1. White Sharks Hannover
2. Rote Erde/SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm
3. SG Neukölln Berlin
4. Wfr. Spandau 04
5. OSC Potsdam
6. 1.FCN Schwimmen
7. SV Weiden 1921
8. HSG TH Leipzig

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:27.06.2019

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