Mittwoch, 13. Nov. 2019

U 18 Team

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U12 Team vom OSC qualifiziert sich mit souveränem Auftritt für die Endrunde

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Auf dem Bild:Potsdam ...

Für Potsdams Jüngste ging es am vergangenen Wochenende um den Einzug in die Endrunde des Ostdeutschen Wasserball Pokal 2019. Die Spielerinnen und Spieler im Alter von 12 Jahren und jünger kämpften im Marienbad in Brandenburg an der Havel im Modus Jeder gegen Jeden um die drei begehrten Qualifikationsplätze. Dabei Siegte der OSC in je zwei Spielen am Samstag und Sonntag gegen die Kontrahenten der gastgebenden SGW Brandenburg sowie den sächsischen Vertretern vom SC Chemnitz, SVV Plauen und der SGW Auerbach/Netzschkau.

 

Erster Gegner am Samstag war der SC Chemnitz. Für den OSC gab es in dieser Eröffnungspartie wenige Schwierigkeiten. 3:15 wurden die Südwestsachsen besiegt und nach kurzer Pause stand Lokalrivale SGW Brandenburg auf dem Programm. Zuvor hatten beide Teams noch ein gemeinsames Abschlusstraining zur Vorbereitung absolviert, nun standen sich die Teams von der Havel als Kontrahenten gegenüber. Deutlich torärmer, aber dafür körperlich robuster sahen die zahlreichen Zuschauer eine spannende Partie – mit dem besseren Start für die Potsdamer. Das Team der Trainer Gregor Karstedt, Jürgen Purschke und Harry Volbert ging im ersten Spielabschnitt durch OSC Kapitän Jonas Große mit zwei Toren in Führung. Im zweiten Viertel waren die Hausherren aktiver und erarbeiten sich drei Großchancen durch Zeitstrafen für den OSC. Diese wurden aber durch Potsdams Rückhalt im Tor Maurice Lehmann vereitelt. Im Gegenzug gelang es Konstantin Schwarzer und erneut Große binnen 30 Sekunden zwei weitere Tore zu erzielen. So gingen die Mannschaften beim Stand von 0:4 in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel war das Match geprägt durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld. Potsdam kam in diesem Spielabschnitt nicht zum Abschluss und kassierte kürz vor Pausenpfiff den ersten Gegentreffer. Das letzte Viertel lag dann wieder in Potsdamer Hand. Zumindest die Spielanteile waren beim OSC höher – doch die zahlreichen Chancen blieben ungenutzt. Gut zwei Minuten vor dem Ende erzielte Große das 1:5 für sein Team und zugleich den Endstand in einer sehenswerten und spannenden Partie.

 

Am Sonntagmorgen hieß der Gegner SVV Plauen. Die Plauener hatten in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreiche Mannschaften vor allem im Jugendbereich hervorgebracht und galten so auch in dieser Vorrunde als Mitfavorit für den Vorrundensieg. Das Vergleichbare Leistungsniveau spiegelte sich dann wie erwartet auch im Spielverlauf wieder. Hartumkämpfte Zweikämpfe und hochkarätige Chancen, gab es auf beiden Seiten zu sehen. Potsdam ging mit einem Konter durch Schwarzer in Front, Plauen glich postwendend aus – 1:1 war der Spielstand nach dem ersten Viertel. Die anfängliche Vorsicht wurde mit Beginn des zweiten Spielabschnittes von beiden Mannschaften abgelegt und das Spiel wurde torreicher. Nach gerademal 20 Sekunden erzielte Plauen ihre erste Führung. Abwehrchef Noah Zelmer glich aus und Große erhöhte auf 3:2. Erneut ließen sich die Potsdamer überraschen, und Plauen wusste dies zu nutzen. Doch erneut der stark aufspielende Kapitän der Potsdamer stellte mit einem weiteren Treffer die Führung wieder her. Beim Spielstand von 4:3 Toren ging es in die Halbzeitpause. Hier gab es eine neue taktische Marschrichtung von Trainer Karstedt, welche das junge Team vom OSC auch nahezu perfekt umzusetzen verstand. „Das war für mich der absolute Höhepunkt unserer Mannschaft. Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben die Jungs und Mädels die Anweisungen beeindruckend ausgeführt. Dem hatte Plauen nichts mehr entgegen zu setzen.“ Freute sich Trainer Karstedt. Die Schützlinge aus der Landeshauptstadt verteidigten fortan cleverer und hatten das richtige Gespür für die eigenen Chancen. Mit drei Kontertoren in Folge marschierte die OSC Truppe zunehmend davon. Ein letztes Aufbäumen von Plauen kurz vor Ende des Spielviertels wurde mit dem vierten Treffer für die Sachsen belohnt, doch Schwarzer stellte mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie die Viertoreführung wieder her. 8:4 Tore zeigte die Anzeige zur letzten Pause an. Bei Plauen schien dann das Folgespiel gegen die SGW Brandenburg in den Fokus zu rutschen, was sich durch den Einsatz der Ersatzspieler und damit verbunden die Schonung der Führungsspieler im letzten Spielabschnitt zeigte. Gelegenheit also auch für den OSC, alle Spieler zum Einsatz zu bringen. Ein deutliches 7:0 Viertelergebnis erarbeitete sich das OSC Team und gewann diese über weite Strecken sehr sehenswerte Begegnung verdient mit 15:4 Toren.

 

Schlussgegner am Sonntagmittag war die SGW Auerbach/Netzschkau. Der dritte sächsische Vertreter hatte bisher alle Spiele verloren und stellte somit keine wirkliche Gefahr für den Gruppensieg dar. Alle OSC Schützlinge konnten sich über viel Einsatzzeit freuen und nach vier Spielabschnitten gewannen die Havelstädter mit 23:5 Toren (7:0, 4:3, 5:1, 7:1) sicher.

 

„Das Auftreten unserer Mannschaft war sehr vorbildlich, sowohl sportlich als auch außerhalb des Spielfeldes. Das Team hat sich gut entwickelt, doch wir müssen dranbleiben. Die Konkurrenz ist da und wir sind gespannt, wie es am kommenden Wochenende in der anderen Vorrundengruppe zugeht.“ So zeigte sich Trainer Karstedt zufrieden mit der Leistung und der Direktqualifikationen für das Halbfinale des „Ostpokals“ sowie der Teilnahme am Deutschen Pokal.

 

 

Für den OSC erfolgreich waren:

Maurice Lehmann, Tom-Oliver Bendix-Rygoll (1 Tor), Jonas Große (16), Bruno Bartkowiak (2), Moritz Pollack, Leni Harms, Noah Zelmer (11), Robert Bossin (1), Paul Könnicke (16), Constantin Schwarzer (10), Michael Vorogushyn (5), Leander Giouchas

Trainer: Gregor Karstedt, Betreuer: Jürgen Purschke, Mannschaftsbegleiter: Harry Volbert

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:22.01.2019

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