Dienstag, 15. Okt. 2019

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U18-Wasserballer verpassen Sensation hauchdünn

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Simon Kuhn am ...

Die Sensation war zum Greifen nahe, doch am Ende blieb nur bittere Enttäuschung. Das U18-Bundesliga-Team des OSC Potsdam hat den Einzug in die Finalserie dieser Spielzeit knapp verpasst. Nach dem 11:11-Unentschieden im Hinspiel vor Wochenfrist unterlag die Mannschaft der Trainer André Laube und Peter Driske nun gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 7:8 (1:2, 1:1, 4:2, 1:3).

 

Nun bleibt wie in den beiden Vorjahren „lediglich“ das kleine Finale um Bronze. Dort wird der OSC auf den SSV Esslingen treffen. Bereits am kommenden Samstag kommt es bei den Schwaben zum Hinspiel, am 15. Juni folgt dann die letzte Saisonpartie daheim im Sportbad blu.

 

„Es ist so bitter, weil die Mannschaft in den letzten Wochen unwahrscheinlich hart gearbeitet hat – und ganz offenbar auch besser als unser Konkurrent“, sagte ein enttäuschter Trainer Laube.  Nach deutlichen Niederlagen in der Hauptrunde mit 3:11 und 9:12 konnte der OSC den Abstand zu den Berlinern bis zu den Playoffs tatsächlich deutlich verringern – und das, obwohl in der Mannschaft von Spandau immerhin acht vom Deutschen Schwimmverband nominierte Nachwuchs-Bundeskaderathleten standen, bei Potsdam mit Sascha Seifert und Simon Kuhn lediglich zwei. „Mit etwas Abstand wird das Team auch spüren, was es geleistet hat. Wir alle können sehr stolz auf die Entwicklung sein. Für nun noch drei Wochen heißt es sich zu sammeln, um mit aller Kraft um die Bronzemedaille zu kämpfen.“

 

Dass es überhaupt fast zur großen Überraschung gereicht hätte, war einer cleveren Defensive um den bestens aufgelegten Torwart Erik Dortmann zu verdanken. Der erst 15-Jährige hielt den OSC in schwierigen Anfangsminuten mit sensationellen Paraden im Spiel. Zwar erzielte Sascha Unfal direkt im ersten Angriff in Überzahl die 1:0-Führung, danach übernahm aber Spandau zunächst das Heft des Handelns; bedingt auch durch einen ungewöhnlichen Stil der beiden Berliner Unparteiischen. „Ich hatte in der ersten Halbzeit das Gefühl, dass jede Bewegung von uns mit einem Stürmerfoul bedacht wurde. Ein Angreifen wurde uns fast unmöglich gemacht“, ärgerte sich Laube.

 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts gingen die Berliner 3:1 in Führung, in der Folge blieben deren Bemühungen dann aber immer in der OSC-Verteidigung hängen. Kapitän Sascha Seifert traf zum 2:3-Anschluss, mit dem es dann auch in die Halbzeitpause ging. Per spektakulärer Rückhand erzielte Potsdams Center Sascha Ufnal das 3:3, doch Spandau antwortete prompt mit zwei Treffern zur 5:3-Führung. Der OSC steckte allerdings nicht auf. Ein lupenreiner Hattrick von Seifert sorgte noch vor dem letzten Viertel für die erste Gäste-Führung.

 

Als Simon Kuhn dann zu Beginn des letzten Abschnitts das 7:5 erzielte, wähnte sich der OSC auf der Siegerstraße, doch zwei schnelle Tore der Hausherren führten zum Ausgleich. Über fünf Minuten wollte beiden Mannschaften trotz guter Möglichkeiten nicht der Ausgleich gelingen, bevor dann neun Sekunden vor dem Abpfiff Keeper Dortmann in Unterzahl doch noch das 7:8 hinnehmen musste. „Ein faires und würdiges Ende dieser Serie wäre sicher ein Fünf-Meter-Werfen gewesen“, so Laube. „Aber Glückwunsch an Spandau zum Erreichen des Finales.“

 

Potsdams U16 hatte es am Folgetag im Sportbad Berlin-Britz deutlich leichter. Am letzten Spieltag der neugeschaffenen ostdeutschen Liga siegte das OSC-Team auch in den abschließenden Partien gegen Gastgeber SG Neukölln (16:7) und SV Halle (20:6) sehr deutlich. Mit 20:0 Punkten und 185:50 Treffern konnte die Mannschaft die Hauptrunde klar vor dem SVV Plauen, der SG Neukölln (je 12:8) und den Wasserfreunden Spandau 04 (10:10) für sich entscheiden. Diese vier Teams sind für die Endrunde vom 21. bis 23. Juni in Potsdam qualifiziert, während der Erfurter SSC (4:16) und der SV Halle (2:18) in einem Entscheidungsmatch den fünften Platz ausspielen werden.

 

Potsdam U18: Torhüter Erik Dortmann, Noel Eisenreich, Moritz Bogaczyk, Marc Lehmann, Tilman Voigt, Tom Gustavus, Hendrik Walter, Felix Korbel, Sascha Seifert (4), Simon Kuhn (1), Sascha Ufnal (2), Julius Barth, Kolja Wichmann

 

Potsdam U16: Torhüter Erik Dortmann/Joel Limprecht, Noel Eisenreich (9), Bryan Lieberam (1), Dennis Beck (14), Maurice Schmidt (4), Moritz Barth, Linus Harms, Simon Kuhn (5), Moritz Bogaczyk (2), Benedict Becker (1), Marvin Neumann, Jonathan Schwartz

 

U18-Bundesliga 2018/2019

Halbfinale Play-offs  

 

Sonnabend, den 18. Mai 2019
19:00 OSC Potsdam – WF Spandau 04          11:11 (3:5, 2:2, 4:4, 2:0)
13:00 SSV Esslingen – WS Hannover               8:11 (1:3, 2:2, 3:3, 2:3)
 

Sonnabend, den 25. Mai 2019
11:45 WS Hannover – SSV Esslingen               18:4 (5:0, 6:1, 3:1, 4:2)
18:00 WF Spandau 04 – OSC Potsdam          8:7 (2:1, 1:1, 2:4, 3:1)

 

 

6. Spieltag Ost-Liga U16 in Berlin-Britz

 

Sonntag, 26.05.19
10.00 Uhr            SV Halle  -  WF Spandau 04                 5:15
11.30 Uhr            SG Neukölln- OSC Potsdam                 7:16
13.00 Uhr            WF Spandau 04 - Erfurter SSC             17:3
14.30 Uhr            SV Halle  -  OSC Potsdam                    6:10
16.00 Uhr            SG Neukölln   -  Erfurter SSC                12:6



Abschlusstabelle Hauptrunde

1. OSC Potsdam                    185:50  20:0
2. SVV Plauen                        124:86  12:8
3. SG Neukölln                      84:83     12:8
4. WF Spandau 04                93:80     10:10
5. Erfurter SSC                      75:142  4:16
6. SV Halle                             62:182  2:18

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:27.05.2019

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