Dienstag, 19. März 2019

U 11 Team

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Potsdams U11 mit Platz vier im Osten

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Auf dem Bild: ...

Für die U11 der Potsdamer Wasserballer ging es am vergangenen Wochenende in Plauen zum diesjährigen Saisonhöhepunkt. Zwar sprang am Ende lediglich Platz vier für die von den Trainern Harry Volbert, Klaus Krohse und Gregor Karstedt betreuten Wasserballknirpse heraus, dennoch war es die beste Leistung in dieser Saison. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen im Endrundenturnier überzeugte vor Allem eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Los ging es für das junge Team der Jahrgänge 2005 und jünger am Samstagnachmittag mit einer schweren Aufgabe. Die Besonderheit des Spielmodus erforderte einen Sieg im  Qualifikationsspiel gegen die SGW Auerbach/Netzschkau bevor die Havelstädter überhaupt erst um die Medaillen mitstreiten durften. Beim Pokalwettbewerb im September verlor der OSC noch deutlich gegen die Vogtländer und wussten um die Schwierigkeit dieser Herausforderung. Von Beginn an überzeugte Potsdams Jüngste diese Partie mit einer tollen Defensivleistung und ging im ersten Spielabschnitt mit 1:2 in Führung. Gefolgt von drei weiteren Treffern im zweiten Viertel und einer weiterhin überzeugenden Verteidigung bauten die Potsdamer den Vorsprung gar auf 2:5 Tore zur Halbzeit aus. Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Südwestsachsen noch einmal auf, konnten aber gerade zum Ende hin nicht mehr gegen die Potsdamer Mannschaft gegenhalten. Mit 4:10 wurde das wohl für die OSC Knirpse wichtigste Spiel dieser Endrunde überraschend deutlich gewonnen. Damit war eine Medaille noch nicht ausgeschlossen.

Im zweiten Spiel an diesem Turniertag hieß der Gegner Spandau 04. Der amtierende Pokalsieger aus der Hauptstadt ging als klarer Favorit in diese Partie. Erneut stark in der Abwehr kämpfte der OSC um jeden Ball und hielt das Spiel lange offen. Lediglich mit zwei Treffern Rückstand ging man in die erste Pause. Im Folgenden Viertel konnte man zwar keine echte Ergebniskorrektur herbeiführen, erzielte jedoch den ersten Treffer mit einem sehenswerten Trickschuss von Potsdams Rechtsaußen Nils Wrobel zum 5:1 Halbzeitstand. Das schien der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben. Nach der Halbzeitpause kämpften die Jungen und Mädchen von der Havel wie entfesselt und verkürzten durch Wrobel, Mannschaftskapitän Nils Findling und Lukas Bringezu gar auf 6:4. Das Schlussviertel bot dann den zahlreich mitgereisten Potsdamer wie Spandauer Eltern und Fans einen offenen und spannenden Schlagabtausch. Mit den besseren Chancen auf Potsdamer  Seite, die allerdings nicht genutzt werden konnten. Beide Teams erzielten noch ein Tor und trennten sich nach einem tollen Spiel 7:5 zu Gunsten der Berliner.

In der Sonntagmorgenpartie hieß der Gegner dann SV Zwickau 04. Die noch ungeschlagenen Sachsen boten bis dahin den stärksten Auftritt auf dieser Endrunde. Dementsprechend überrascht waren auch die Potsdamer, als zur ersten Pause nicht der Favorit führte. Wrobel und mit einem Doppelpack Findling brachten ihre Mannschaft mit 1:3 Toren in Führung. Auch der 4:4 Halbzeitstand versprach Spannung für die restliche Spielzeit. Doch der OSC brach ein. Zu viele „alte“ Fehler wurden von den konternden Zwickauern konsequent bestraft. Mit 5:2 und 6:3 gingen die beiden Schlussviertel verloren, so dass am Ende eine doch recht deutliche 15:9 Niederlage die Folge war.

 

Nach nur kurzer Pause sahen sich die Potsdamer dem Hausherren SVV Plauen gegenüber. Wollten sich die Havelstädter die Medaillenchance waren, so musste dieses Spiel gewonnen werden. Noch vor drei Wochen verloren die Karstedt-Schützlinge in der Vorrunde die Begegnung. Doch auch in dieser wie in jeder anderen Partie dieser Endrunde spielte der OSC wesentlich geschlossener und aktiver – vor Allem in der Defensive. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld und wenig Torchancen auf beiden Seiten hielten den Spielausgang offen. Der OSC geht in Führung durch den toll kämpfenden Centerspieler Bennet Hänsch, der SVV Plauen gleicht aus. Ebenso im zweiten Viertel. Hänsch trifft, Plauen gleicht aus. Gut 30 Sekunden vor der Halbzeitpause erhöhen die Plauener sogar auf 2:3. Doch Potsdam kämpft weiter. Das dritte Viertel bleibt torlos. Auch zu Beginn des Schlussviertels schien die Situation festgefahren. Mit einem schönen Spielzug ist es Wrobel, der die Potsdamer durch seinen Ausgleichstreffer wieder zurück ins Spiel bringt. Kurz darauf erhöht Hänsch durch seinen dritten Treffer in diesem Spiel auf 4:3. Doch es waren noch drei lange Minuten zu Spielen. Mit großem Kampf vereitelten die Potsdamer jede Chance der ebenso toll kämpfenden Plauenern. Nach einer Auszeit, genommen von Potsdams Trainer Karstedt, ist es der zu den Jüngeren gehörende Juri Klie, der sein Team mit dem Vorentscheidenden 5:3 Treffer erlöste. Der Jubel bei den Potsdamer Spielern und Fans war groß.

 

Aus „eigener Kraft“ konnte der OSC allerdings nicht mehr auf die Medaillenränge rutschen. Man war auf Schützenhilfe angewiesen. Die Zwickauer bezwangen zwar die Wasserfreunde aus Spandau, aber leider reichte es am Ende nicht aus, um über die Tordifferenz vor den Berliner Vertreter zu rutschen. Nachdem alle Spiele dieses Turniers gespielt wurden, gab es einen Ostdeutschen Wasserball Meister – den SV Zwickau 04 – und drei Punktgleiche Mannschaften, die sich Platz 2 bis 4 über das Torverhältnis aufteilten. Da hatte der OSC leider das Nachsehen und musste sich mit dem vierten Platz bei einer tollen und vor Allem spannenden Endrunde zufrieden geben.

 

„Unterm Strich haben wir hier die beste Saisonleistung abgeliefert. Wir sind stolz auf unsere Jungen und Mädchen. Aber das ist halt Sport. Auch wenn man den Zweitplatzierten schlägt, kann man am Ende trotzdem nur Vierter werden. Wir hatten es aber auch selber in der Hand mit dem Spiel gegen Spandau. Dennoch ein tolles Ergebnis auf einer tollen Endrunde.“ Freute sich Potsdams Trainer am Sonntagnachmittag über die gezeigte Leistung.

 

 

 

Für den OSC im Wasser waren:

Linus O’Connell (TW), Moritz Barth, Bennet Hänsch (6 Tore), Philipp Sandlers, Nils Findling (10), Lukas Bringezu (5), Nils Wrobel (5), Juri Klie (1), Lennox Wobbrock (2), Constantin Schwarzer, Fynn Claudius

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.hw, geschrieben am:02.12.2016

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