Samstag, 25. Mai 2019

Zweite Mannschaft Männer

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Noch immer am Beckenrand

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Er ist die große Konstante der Abteilung Wasserball im OSC Potsdam, die sich so rasant in den letzten Jahren entwickelt hat. Harry Volbert feiert am Dienstag, den 15.Mai seinen 80. Geburtstag. Wo? Natürlich in der Schwimmhalle am Brauhausberg. „Die Kinder haben schließlich Training“, so der einstige Sportlehrer.
 
Noch immer steht Volbert zweimal in der Woche am Beckenrand. Immer dienstags und donnerstags betreut er die Jüngsten des Vereins – mit dem gleichen Engagement wie vor 20 Jahren, als er der Sportart nach langer Durststrecke in den Zeiten der DDR neues Leben einhauchte.
 
Inzwischen ist der OSC Potsdam in der nationalen Spitze angelangt. Der Nachwuchs gewann seit 2004 elf deutsche Jugend-Titel. Die Männer stehen in der Bundesliga auf dem fünften Rang. Das Wasserball-Abc lernten die meisten dieser Jungs bei Volbert. „Mein größter Verdienst ist es wohl, dass ich immer gute Mitstreiter in den Verein geholt habe“, sagt er bescheiden. Trainierte er noch in den 90er Jahren alle Altersklassen konzentriert sich Volbert nun „nur“ noch auf die E-Jugend des Vereins.
 
Auch dort erfährt er große Unterstützung. Der 26-jährige Lehramtsstudent Gregor Karstedt, der als Athlet sämtliche Altersklassen beim OSC durchlief und die Männermannschaft als Kapitän 2008 in die 1. Bundesliga führte, steht Volbert im Kindertraining seit dieser Saison zur Seite. Gemeinsam führten sie das Team der Jahrgänge 2001/02 am Wochenende in die Endrunde des Ostdeutschen Pokals. „Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk“, freute sich Volbert. Nach der etwas enttäuschenden 8:9-Niederlage gegen die Wasserfreunde Spandau 04 zum Auftakt straffte sich die Mannschaft tags darauf. Im Brauhausberg-Bad siegten die Wasserball-Knirpse zunächst gegen die SG Waba Dresden 13:2 und den SVV Plauen 11:3. „Eine Medaille ist auf jeden Fall unser Ziel“, so Volbert, der nichts an Ehrgeiz verloren hat.
 
Darum feiert er seinen 80. Geburtstag auch im Schwimmhallen-Bistro. „Ich will kein großes Tamtam. Wer mich mag und mir gratulieren will, kann vorbeikommen.“ Der Feierlichkeiten zum Trotz wird Volbert auch immer „seine“ Kinder im Auge behalten.
 
 
Harry Volbert ist am 15. Mai 1932 geboren und fand 1949 in Brandenburg/Havel zur Sportart Wasserball. Dort arbeitete er später als Lehrertrainer an der Kinder- und Jugendsportschule für den Schwimmsport. Wasserball blieb allerdings sein Hobby. Ende der 60er Jahre wurde die Förderung der Sportart in der DDR eingestellt und Wasserball existierte nur noch am Rande. Nach der Wende – inzwischen war Volbert mit seiner Frau Ruth (76) 1977 nach Potsdam gezogen – kämpfte er in Potsdam um Trainingszeiten und Sportler. 1993 wurde die Abteilung Wasserball im OSC gegründet und findet sich nun knapp 20 Jahre später in der nationalen Spitze wieder.
 

 

« zurück    « Zur Newsübersicht Author: OSC Potsdam Wasserball, al.tds, geschrieben am:14.05.2012

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